Meine Philosophie des klassischen Reitens

Die klassische Reitlehre hat zum Ziel das Pferd so auszubilden und zu trainieren, dass es in der Lage ist den Reiter auf angenehme Art und Weise zu tragen. Die Dressur ist also nicht Selbstzweck, sondern passt sich an die individuellen Voraussetzungen des Pferdes (Interieur, Exterieur, Ausbildungsstand) und des Reiters an. Das Ergebnis ist nicht nur ein ausbalanciert sitzender und fein einwirkender Reiter, sondern auch ein ausbalanciertes Pferd, welches selbst gelernt hat, wie es den Reiter am angenehmsten Tragen kann und deshalb mit Freude und Elan mitarbeitet. Größtmöglicher Harmonie zwischen Reiter und Pferd steht dann absolut nichts mehr im Wege!

Reiten ist die Suche nach Schönheit, Geradlinigkeit und Wahrheit.

Nuno Oliveira

Da zum Teil sehr unterschiedliche Ansichten existieren was unter eine pferdegerechte klassische Ausbildung und z.B. eine feine Hilfengebung fällt möchte ich nochmal konkret werden was das für mich unter Anderem bedeutet:

  • Ich lege Wert auf eine solide und vielfältige Grundausbildung von Mensch und Pferd. Ausbildungsfehler sollten nicht kaschiert, sondern behoben werden. Klassisches Reiten heißt also immer wieder an den Grundlagen zu feilen.
  • Ich longiere ausschließlich am Kappzaum und nicht am Gebiss.
  • Bei meiner Arbeit verzichte ich bewusst auf jede Form von einschränkenden Hilfszügeln. Dies gilt für alle Bereiche vom Anlongieren über die Sitzschulung bis zur fortgeschrittenen Ausbildung von Pferd und Reiter. Ich möchte sehen, was das Pferd zu sagen hat und auch meine Schüler dahingehend schulen.
  • Ich lege Wert auf eine korrekte Verschnallung von Reithalftern. Wenn ein Pferd aufgrund der Einwirkung des Reiters oder sonstigen gesundheitlichen Gründen oder Ausbildungsfehlern Unwohlsein zeigt, dann sollte man dies nicht kaschieren, sondern analysieren und in der weiteren Arbeit entsprechend beachten.
  • Die Anlehnung erarbeite ich gemäß dem (übrigens auch in den Richtlinien der FN festgeschriebenen) Ansatz: „das Pferd sucht die Anlehnung, der Reiter gestattet sie„. Dabei verzichte ich auf jegliche zwangsweise Beizäumung mit der Hand, in ihrer Extremform als Rollkur bekannt. Ich möchte, dass von mir selbst oder in meinem Unterricht ausgebildete Pferde die Hand des Reiters als angenehm und als tatsächliche Hilfe empfinden und deshalb gerne und freiwillig die Anlehnung an der Hand suchen.

Nur so können meiner Ansicht nach alle Aspekte der Skala der Ausbildung reell erarbeitet werden.

Meine Philosophie – Klassisch glücklich

Mein Reitunterricht richtet sich an ambitionierte Freizeitreiter die lernen möchten ihr Pferd mit feinen Hilfen zu reiten und größtmögliche Harmonie mit ihrem Pferd anstreben.

Meine Passion ist es Menschen und Pferde in ihrer individuellen Entwicklung auf dem Weg zu einem glücklichen Miteinander zu unterstützen.

Laura Hanold

Mein Ziel ist es, euch Wissen, Fähigkeiten und das notwendige Gefühl zu vermitteln, um euer Pferd im klassischen Sinne korrekt gymnastizieren zu können. Besonderen Wert lege ich dabei auf die biomechanischen und lernpsychologischen Grundlagen, die psychisch und physisch pferde- und reitergerechtes Training erst ermöglichen. Deshalb sollte der Reiter stets verstehen was, warum, wann und wie getan wird, sodass er/sie langfristig in der Lage ist gutes Reiten und gute Bewegungen des Pferdes zu erkennen und somit selbständig weiter zu arbeiten.

Auf Basis eines ausbalancierten und zügelunabhängigen Sitzes und einer feinen Hilfengebung, kombiniert mit einem kleinschrittigen Übungs- und Trainingsaufbau, rücken so auch für Freizeitreiter fortgeschrittene Lektionen in greifbare Nähe!

In diesem Sinne: „reiten Sie ihr Pferd glücklich“!

Nuno Oliveira